Vorteile
- Funktioniert korrekt, egal ob senkrecht oder parallel zum Knoten belastet
- Kann nachgestochen oder mit einer Schlaufe geknüpft werden
- Seine asymmetrische Form neigt zum Rollen, was das Verklemmungsrisiko beim Abziehen des Seils verringert
Nachteile
Einmal festgezogen, ist er manchmal schwer zu lösen: je nach Anwendungsfall kann ein Karabiner in den Knoten eingehängt werden, um ein weiteres Zusammenziehen zu verhindern. Er neigt außerdem dazu, sich umzudrehen: Die losen Enden oder die Schlaufe sollten ausreichend lang bleiben (etwa 15 cm), damit er sich nicht löst.
Einsatzbereiche
Mit einem einzigen Seil (eine Schlaufe bilden, dann den Knoten mit dieser Schlaufe knüpfen):
- Knoten am Seilende, mit einem in die Schlaufe eingehängten Karabiner
- Stopperknoten: ein Karabiner wird in den Knoten eingehängt, damit er nicht durch den Anker rutscht, und um das Zusammenziehen nach Belastung zu begrenzen
Mit zwei nebeneinanderliegenden Seilen:
- Verbindung der beiden Seile
- Nachgestochener Achterknoten
- Verbindungsknoten zu einem Anker oder zur Anseilschlaufe: Der erste Achter wird mit ausreichend freier Länge geknüpft, eine Schlaufe um den Anker oder die Anseilschlaufe gebildet und anschließend mit demselben Strang nachgestochen
Eine gute Ergänzung zum Überhandknoten. Für die praktische Anwendung lies unsere Artikel zur sicheren Abseilgerät-Position und dazu, wie man am Achter sicher anhält.
Weiterführende Ressourcen
Merkblätter des Centre de Formation Canyon:
- Foliensatz
- Video-Merkblatt
