Das wichtigste Kriterium bei der Wahl eines Canyoning-Helms ist der Sitz auf dem Kopf: Er darf sich nicht bewegen, wenn Sie den Kopf bewegen. Nach jedem größeren Aufprall (zum Beispiel durch herabfallende Steine) muss der Helm unbedingt ausgetauscht, also ersetzt werden.
Unsere Tipps
- Wählen Sie einen Bergsteigerhelm, der der CE-Norm entspricht. Wildwasserhelme schützen die Seiten des Schädels gut, aber weniger wirksam gegen herabfallende Steine
- Von Mountainbike-Helmen ist abzuraten
- Farbige Helme sind im aufgewühlten Wasser leichter zu erkennen
- Prüfen Sie, ob Ihr Helm schwimmt; falls nicht, legen Sie ein Stück Polyesterschaum in den Boden ein
- Achten Sie auf Belüftungsöffnungen zum Ablassen von Wasser
- Wählen Sie nach Möglichkeit eine Kopfgröße, die sich leicht und schnell verstellen lässt, da Sie während des Abstiegs manchmal die Kapuze des Neoprenanzugs auf- oder absetzen müssen
Verwendung
Der Helm muss jederzeit auf dem Kopf bleiben, mit geschlossenem Kinnriemen. Er darf für Sprünge niemals abgenommen werden! Vergewissern Sie sich immer, dass er richtig eingestellt und geschlossen ist: Ein korrekt getragener Helm bewegt sich nicht auf dem Schädel, selbst mit hochgestecktem Haar.
Die gesamte benötigte Ausrüstung finden Sie in unserem kompletten Canyoning-Ausrüstungsguide, und alle häufig gestellten Sicherheitsfragen in unserer FAQ.
