Das wichtigste Kriterium bei der Wahl eines Canyoning-Klettergurts ist der Komfort. Zögern Sie nicht, sich vor dem Kauf hineinzuhängen und seitliche Bewegungen zu simulieren.
Unsere Tipps
- Ein Anseilpunkt, der breit genug ist, um Verbindungsmittel, Sicherung, MAVC usw. aufzunehmen
- Zahlreiche Materialschlaufen (mindestens 2), seitlich positioniert und robust
- Ein einfacher Verschluss für eine gute Anpassung des Beckengurts
- Komfort beim Hängen und Gehen: Die Gurtbänder dürfen nicht auf die Oberschenkel rutschen
- Starre Gurtbänder bleiben in der Regel flach, im Gegensatz zu weichen Gurtbändern, die sich falten und “wülsten”
- Testen Sie den Gurt “vor Ort”: hängen, Aufstieg simulieren, gehen
- Bevorzugen Sie einen Gurt mit integrierten Beinschlaufen, der in der Regel besser sitzt und Materialschlaufen sowie ein bequemes Bauchpolster enthalten kann
Anseilpunkt aus Metall oder Textil?
Anseilpunkt aus Metall: lässt im Allgemeinen mehr Platz für mehrfaches Einhängen (Abseilgerät, Verbindungsmittel usw.), nutzt aber das umgebende Gurtband schneller ab, sodass der Gurt öfter ersetzt werden muss.
Anseilpunkt aus Textil: schont die Ausrüstung mehr (im Falle einer Blockade muss nur der Anseilpunkt durchtrennt werden), aber das Einhängen zusätzlicher Karabiner ist etwas weniger praktisch, da sie sich leicht im Gewebe verfangen.
Kombinieren Sie ihn mit einem guten Abseilgerät und passenden Verbindungsmitteln. Die gesamte benötigte Ausrüstung finden Sie in unserem kompletten Canyoning-Ausrüstungsguide.
